Manolo Link


Karl-Heinz Jung


Kombination von Wegmarkierung und Artenschutz

auf den Jakobswegen Europas


und Mosel-Camino




Insektenhotel, Vogelnistkasten, Fledermauskasten

Die Kombination von Wegmarkierung und Artenschutz


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Karl-Heinz Jung ist ebenfalls Autor vom sehr guten Outdoor Reiseführer für den Mosel-Camino.

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Bundesgartenschau 2011 in Koblenz

Karl-Heinz Jung zeigt den Besuchern der Bundesgartenschau wie Insektenhotels hergestellt werden.

Im Hintergrund Manolo Link der Informationen zu Insektenhotels und Vogelnistkästen an die Besucher weiterreichte.





Aktivitäten für Natur und Mensch von Karl Heinz Jung





Herstellung von Vogelnistkästen mit Wegmarkierung




Insektenhotel Engelseiche

Karl-Heinz Jung mit fleißigen jungen Helfern





Selbst Engel helfen Karl-Heinz Jung bei seiner wertvollen Arbeit die Natur  zu erhalten.




Ein neues Insekten-Hotel für den Mosel Camino.

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Mosel-Camino



Der Mosel-Camino (Camino = Weg), verläuft von Koblenz-Stolzenfels bis zum Grabe von St. Matthias, einem Apostel Jesus Christus, das sich in der Benediktiner-Abtei in Trier befindet.



Reiseführer vom Mosel-Camino:


Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier: Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino von Karl-Josef Schäfer und Wolfgang Welter. Preis: 14,95 Euro.


Mosel-Camino von Karl-Heinz Jung von Stein (Conrad)

(Broschiert - erscheint am 26. September 2011). Preis 9,90 Euro.

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Jakobspilgerfreunde auf dem Mosel-Camino Juli 2011





Jakobspilgerfreunde in Traben-Trarbach - Günter, Günter und Manolo

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Bauplan für Vogel-Nistkästen

Vogel-Nistkasten
Model: Wilhem Diestel, 23717 Kasseedorf, Sagauer Str. 19

Folgende Holzzuschnitte (aus ungehobelten Schalholzbrettern) werden benötigt:

Dach: 25 x 20 cm
Rechte Seite, linke Seite und Rückseite: 25 x 15 cm
Vorderseite: 27 x (15 cm – 2xHolz-Dicke + - 0,5 cm)
Boden: (15 cm – 1xHolz-Dicke) x (15 cm – 2xHolz-Dicke)

Ist das Schalholzmaterial 2,2 cm dick, so ergeben sich folgende Werte für
Die Vorderseite: 27 x 10,1 (15 cm – 2,2, -2,2, -0,5cm) cm
Den Boden: 12,8 x 10,6 cm

Skizze des Bodens:

Die Skizzen sind in Bearbeitung und folgen nach.

Beide Seiten (blau) und die Rückwand (grün) sind also gleich groß, weshalb das Dach auch kein „Gefälle“ hat. Auf dem Dach kann noch eine Nistgelegenheit für eine Amsel geschaffen werden.

Vor diesem Hintergrund habe ich sowohl das Dach als auch die Rückwand aus einer Siebdruckplatte angefertigt, damit ich diese beiden Flächen nicht – wie von Herrn Diestel praktiziert – mit einer 1mm starken Teichfolie gegen Nässe schützen muss. Meine Änderung ist aber mit Mehrkosten verbunden.

Skizze von oben – dem Dach – aus betrachtet:

Skizze von vorn betrachtet:

Das Dach steht an beiden Seiten und vorn über; die Vorderwand ist nach unten ca. 2 cm länger, damit der Nistkasten einfach gereinigt werden kann. Oben und unten werden zwei Edelstahlnägel in vorher angefertigte Bohrlöcher eingesteckt, wobei unten eigentlich ein Edelstahlnagel reicht.


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Bauplan für Fledermauskästen


Material: Siebdruckplatte 20 mm dick

Wir benötigen folgende Einzelteile:

L x B
1. Rückwand: 40 x 25

2. Vorderwand: 33 x 25

3. Dach: 10 x 29

4. 2 Seiten: 33,5 x 4,2 unten und 2,0 oben

5. Einflug: 21 x 2

6. Befestigung: 70 x 4

Bis auf die 2 Seiten und den Einflugbereich bekommen wir alle anderen Teile im Baumarkt zugeschnitten. Die 2 Seiten lasse ich mir 6,3 x 33,5 cm zuschneiden und schneide dieses Teil dann mit meiner Tischkreissäge diagonal auf 33,5 x 4,2 unten und 2,0 oben zu.
Der Einflugbereich ist der Dicke der Siebdruckplatte anzupassen. (Bspl.: Dicke 20mm; dann sind die beiden Seitendicken von 20mm von der Breite der Vorderwand von 25 cm abzuziehen, also 21 cm lang. Sind die Siebdruckplatten 15 mm dick, so hat der Einflugbereich eine Länge von 22 cm (25 cm minus zweimal 15mm).

Zunächst sind in den inneren Bereich der Rückwand ca. 40 ca. 5 mm tiefe Säge-schnitte einzusägen, damit sich die Fledermäuse an diesen Einschnitten festhalten und empor klettern können.

Dann sind die beiden Seiten zuzuschneiden und auf die innere Rückwand mit einem Spezialkleber festzukleben und anschließend noch mit jeweils 3 rostfreien Schrauben auf jeder Seite festzuschrauben.

Der Einflugbereich ist unten auf die Vorderwand so festzukleben, dass an beiden Sei-ten jeweils die Dicke der Siebdruckplatte frei ist (hier kommen die beiden Seitenwän-de hin!!).

Dann werden Vorderwand (mit Einflugbereich) und Rückwand (mit den beiden Sei-ten) zusammengefügt (verklebt und verschraubt).

Bevor das Dach und die Rückwandbefestigung angebracht werden (Kleber und Schrauben), schneide ich mit meiner Tischkreissäge oben ca. 45 ° eine Schräge rein, auf die das Dach verleimt und geschraubt wird.

Dann ist nur noch die Rückwandbefestigung anzubringen, in die vorher oben und unten zur Befestigung ein Loch eingebohrt wird (Dicke der verwendeten Alu-Nägel – wenn die Befestigung an einem Baum erfolgt – sonst eine feuerverzinkte Schraube oder eine Edelstahlschraube).

Siebdruckplatten sind wasserfest!!

Die Fledermauskästen müssen nicht gewartet werden, da der Kot einfach nach unten fällt!

Die größeren Fledermäuse (z.B. großer Abendsegler) „kampieren“ unten und die kleineren klettern nach oben.

Karl-Heinz Jung, Jänickestraße 85c, 14167 Berlin

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Bauplan für ein Insekten-Hotel




Bau eines Insekten-Hotels (Prototyp 7x7 er Balken)

Wir benötigen an Meterial:
4 Balken 1,80 Meter lang 7 x 7 cm
2 Einschlaghülsen 7 x 7 cm
1 Alu-Dach-Abdeckung (Globus) 1 Meter lang
8 bis 11 Vertäfelungsbretter auf 0,85m Länge schneiden
150er bis 180er Schrauben
3 Poroton-Steine (11 hoch, 7 tief und 24cm breit)
2 Baumscheiben (ungefähr 28 cm im Durchmesser); 8er und 10er Löcher rein bohren.
Korken; Wurzeltücher (Sackgewebe); Apfelsinenverpackung; Zwiebelverpackung

Wir benötigen an Werkzeugen:
Fäustel zum einschlagen der feuerverzinkten Bodenhülsen
6er Holzbohrer
Bohrschrauber
Hammer
Vorbohrer
Keile; versch. Schrauben;

Vorgehensweise:
1. 1 Balken so schneiden, dass sich 2 Balken á 0,72 Meter ergeben
2. 1 Balken so schneiden, dass sich 1 Balken á 0,72 Meter und 1 Balken á 0,98 Meter ergibt.
3. Einschlaghülsen so einschlagen, dass zwischen den inneren Rändern genau 0,72 Meter ist.
4. In die senkrechten Balken bereits die drei Löcher für die Innenbalken bohren.
5. Die beiden senkrechten Balken (1,80 Meter) in die Hülsen stellen und mit Keilen ausrichten
6. Die drei Innenbalken (0,72 Meter) horizontal einpassen und festschrauben.
7. Den Dachbalken (vorher 2 Löcher vorbohren) oben aufsetzen und festschrauben. Nun steht die Grundkonstruktion.
8. Die Rückseite mit Nut- und Federbrettern schließen und mit Dachpappe oder einer feuerverzinkten Platte wetterfest machen.
9. Nun das gesamte Konstrukt mit zwei Balken (7 x 7 cm) quer nach hinten befestigen.
10. Die Innenräume nun nach eigenem Wunsch „gestalten“.


Befestigung des gesamten Konstrukts nach hinten:

Durch das Befestigen weiterer Balken auf die Grundkonstruktion erhalten wir einen doppelt so großen Innenraum für die Überwinterung z.B. der Haselmaus.

Innenraum-Gestaltung:
Die Backsteine (mit möglichst vielen Löchern) haben ungefähr die Tiefe der verwendeten Balken. Deshalb die Steine mit Selikon im Innenraum fixieren. Hinter den Backsteinen haben dann Insekten einen Überwinterungsschutz.
Die großen Holzscheiben bitte auf eine Dicke (Tiefe) von ca. 9 cm schneiden und möglichst viele Löcher (6 mm) einbohren. Die Holzscheiben dann mit Selikon befestigen.
Hinter die Holzscheiben und die Backsteine etwas Nistmaterial einbringen.
Die verbleibenden Zwischenräume mit Rundholz sowie Zwiebel-, Kartoffel- oder Apfelsinensäckchen auffüllen sowie nach vorn mit etwas Draht befestigen.



Auch auf Hauswände kann ein Insekten-Hotel angebracht werden.

Helfen wir der Natur, hilft uns die Natur, in dem sie uns von Schädlingen befreit.


So befreit die unscheinbare Florfliege während ihrer zweiwöchigen Entwicklungsphase unseren Garten von Blattläusen, Milben, kleinen Raupen etc. Sie vertilgen in dieser Zeit 450 bis 500 Blattläuse oder 12.000 Milbeneier.
Alle Bewohner des Insekten-Hotels sind absolut friedlich und harmlos; sie sind im Garten willkommen zur Bestäubung, aber auch zur Schädlingsbekämpfung.
Die Fa. Schwegler (www.schwegler-natur.de) bietet ein umfangreiches Programm an Nisthilfen für unsere Gärten an. So vertilgt z.B. ein Meisenpaar mit seinen Nachkommen pro Jahr etwa 70.000 Raupen und 20 Millionen Insekten. Igel ernähren sich ausschließlich von Schnecken, Raupen, Tausendfüßlern etc. und die Fledermäuse befreien uns von Insekten, die ausschließlich nachts fliegen und daher für die meisten Vögel nicht erreichbar sind. Eine einzige Fledermaus vertilgt während eines Sommers 0,5 bis 1 kg Insekten, was einer viertel- bis halben Million Stechmücken, Nachtinsekten etc. entspricht.

Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, wird sich das Gesicht der Welt positiv verändern. Fangen wir bei uns selbst an! Andere werden folgen! – auch die träge Politik!


weitergehende Informationen erhalten Sie über die Webseiten www.schwegler-natur.de und www.pala-verlag.de

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Nordkurier - Pasewalker Zeitung

Artikel vom 23.02.2011

Ströperhose setzt sich gegen Anzug durch
Von Rita Nitsch

Rothenklempenow.

Wenn Karl-Heinz Jung mit seinem Toyota Yaris von Berlin nach Rothenklempenow unterwegs ist, dann ächzt dieser oft unter der schweren Last. Lava-Steine, Bausätze für Vogelhäuschen, Steinplatten, Pflanzen und vieles mehr befinden sich dann in dem kleinen Gefährt. Viele Jahre hat er in Vorstands-Etagen verschiedener Banken gearbeitet. Anzug und Krawatte sind Vergangenheit. Er lebt jetzt seinen Traum im Einklang mit der Natur. In Rothenklempenow hat er sich auf 1000 Quadratmeter ein kleines Refugium geschaffen. Ein Feldsteinhaus, mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, einer Werkstatt und viel Platz für Fledermauskästen, Futterhäuschen, Nistkästen, Insektenhotels, Hochbeete und First Class Winterquartiere für Igel. "Es war 1989, als ich den einstigen Bürgermeister von Rothenklempenow, Egon Behm, auf der Leipziger Messe kennen lernte", erzählt Jung. Er habe damals dort seinen Arbeitgeber, eine Berliner Bank, vertreten. Behm suchte mit ihm das Gespräch über Fördermöglichkeiten und -mittel für sein Dorf. "Da war mir klar, der Mann weiß, wovon er spricht und was er will. Er machte mir Rothenklempenow schmackhaft". Im Krugweg fand sich dann ein Plätzchen unbebautes Land für die Ideen von Jung. "Nach einer Umwidmung konnte ich mir hier ein kleines Feldsteinhäuschen bauen lassen", denkt er zurück. Die Firma Adam aus Boock habe das prima nach seinen Vorstellungen hinbekommen.

Auch wenn Karl-Heinz Jung seinen Wohnsitz in Berlin hat und auch noch in Koblenz heimisch ist - in der Uecker-Randow-Region fühlt er sich genauso wohl. "Manchmal lade ich mir Leute aus dem Bekanntenkreis, denen es nicht so gut geht wie mir, nach Rothenklempenow ein", erzählt der 57-Jährige. Die Leute fänden dann hier Entspannung. Zu seinem Freundeskreis zählt unter anderem Manolo Link, der Schriftsteller, Pilger und Philosoph. Jung selbst war schon auf verschiedenen Pilgerwegen der Welt unterwegs. "Wenn wir uns treffen, haben wir immer viel Gesprächsstoff. Und wenn Link im Norden Deutschlands auf Leserreisen ist, dann bin ich immer sein Kraftfahrer", erzählt Karl-Heinz Jung lachend. Link habe außerdem das gleiche Lebensmotto wie er: Menschen behilflich zu sein und einen kleinen Teil dazu beizutragen, in einer friedlichen, liebenden und glücklichen Welt leben zu können.

In Rothenklempenow lernte Karl-Heinz Jung außerdem die engagierte Nina Yagami von der inab kennen. "Die Frau hat Ideen", sagt er anerkennend. Seitdem gibt er auch in Rothenklempenow manchmal sein Wissen über die Natur und über den Bau von Vogelhäuschen und Insektenhotels weiter. Auch für Natur-Projekte mit Kindern und Jugendlichen ist er immer offen. Oftmals verschenkt er die selbstgebauten Nisthilfen und Insektenhotels an Naturfreunde.

Mit seinen Ideen hat sich Karl-Heinz Jung 2011 am UNESCO-Wettbewerb "Ideen Initiative Zukunft" beteiligt und mit dem Projekt "Wegmarkierung mit Artenschutz kombinieren" den ersten Platz belegt. Die Auszeichnung wird am 22. März in Koblenz verliehen und ist mit 1000 Euro dotiert. "Dieses Geld werde ich nutzen, um weitere Projekte zu unterstützen", sagt Jung zum Abschied.

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Karl-Heinz Jung aus Berlin

Ein Mensch der sich beispielhaft für die Umwelt und Natur einsetzt.




Karl-Heinz Jung auf dem Monte Pindo, im Hindergrund Finisterre


Mein Pilgerfreund Karl-Heinz fertigt Insektenhotels an und stellt, oder lässt sie in der Natur aufstellen, um die Natur, sprich Bienenvölker, zu neuem Leben zu erwecken.

Außerdem scheut er keine Kosten um Vogelnistkästen auf vielen Pilgerwegen in ganz Europa aufstellen zu lassen.

Er hat sich zur Aufgabe gestellt der Natur und somit den Menschen aktiv behilflich zu sein.




Vogelnistkasten in Fisterra





Vogelnistkasten auf dem Weg zum Ende der Welt
im Hintergrund Fisterra