Manolo Link

Schriftsteller, Philosoph, Pilger


Writerfestival Bali in Ubud
http://www.ubudwritersfestival.com/


Ein neues Leben auf Bali

A new life in Bali

Wiesenburg Verlag, Schweinfurt




Ein Buch von Liebe, Mystik und Hoffnung


Kurzbeschreibung:


Bali war oft Reiseziel von Angelika und Mano, die nach Lebenskrisen einander fanden. Doch die Sundainsel sollte noch eine andere Bedeutung für sie bekommen. Schon als Angelika zum ersten Mal Bali betrat und sich von seinen Geheimnissen, seinen Menschen und Farben fesseln ließ, hatte sie das Gefühl, nach Hause zu kommen. Jahre später sollte sich der Kreis auf außergewöhnliche Weise schließen.
Die wahre Geschichte einer großen Liebe.


After many difficulties in their own lives Mano and Angelika found happiness together. They became frequent visitors to Bali. Since Angelika first visit she had been deeply touched and charmed by the island, its heartwarming people, its sacred secrets and its colors. She had the feeling of coming home. Many years later the circle closed in a very special way. A true story of a big love.


"Begegnungen sind Geschenke, die wir nicht erwartet haben. Meine Begegnung mit Manolo ist so ein unerwartetes Geschenk. Zwei Pilger auf einem Weg, dessen Ziel unbekannt ist. Trotzdem wandern wir weiter, denn Pilger sind Reisende, die nicht aufzuhalten sind. Es ist gut zu wissen, nicht alleine auf diesem Weg zu sein. Danke, Manolo!" Rüdiger Heins, Schriftsteller


„Ich habe mich von dem Buch richtiggehend fesseln und vor allem berühren lassen.Regina Károlyi


„Im Verlauf seines Lebens, das durch zahlreiche Reisen geprägt wurde, sammelte Manolo Link viele Erfahrungen. Jene verarbeitet er nun in Gedichten, Erzählungen und Berichten, die mich in ihrer Tiefe und Wirkung sehr berührt haben und berühren.“ Manuel Göpferich, Jungautor




Leseprobe:


Durch Balis Hauptstadt Denpasar fuhren wir Richtung Norden, sahen erste Reiskulturen und fleißige Menschen, die in der Hitze des Tages ihre schwere Arbeit verrichteten. Das intensive Grün, das mich immer schon an diesem Land fasziniert hatte, stimmte mich etwas hoffnungsvoller. Auch ich liebte Bali. Mit einem Mal war Ruhe in mir. Ich empfand eine tiefe unerklärbare Dankbarkeit und Liebe, auch wenn es sehr weh tat. Irgendetwas schien mir erklären zu wollen, dass alles seine Richtigkeit habe, und ich Vertrauen haben solle.
Bewusst nahm ich beim Blick aus dem Fenster das leb-hafte Treiben links und rechts des Weges auf. In den Flüssen badeten Menschen und wuschen ihre Wäsche. Alte Frauen trugen wie vor Tausenden von Jahren mit entblößtem Oberkörper schwere Lasten auf ihren Köp-fen. Die Reisterassen glichen Kunstwerken in Grün. Ich fühlte mich in eine andere Zeitepoche, mir vollkommen unbekannte Welt versetzt.
Wann immer Rai seinen Wagen parkte, erfreuten meine Augen sich an den kleinen Opferschalen, liebevoll ver-ziert mit Reis, Keksen und bunten Blütenblättern, mit denen die Balinesen den Göttern huldigen. Überall wa-ren sie zu sehen. Zu Füßen der Götterskulpturen, an Reisfeldern, vor Haustüren, an Flüssen und sogar im modernen Flughafengebäude.
Die Balinesen glauben, das Land, auf dem sie leben und das sie bearbeiten, nicht zu besitzen, sondern lediglich gepachtet zu haben. Deshalb behandeln sie es sorgsam, um es ihren Nachkommen in einem guten, fruchtbaren Zustand zu hinterlassen. Die Ausbeutung der Erde wäre eine schwere Verfehlung, würde die Götter erzürnen und die Ernten mager ausfallen lassen. Balinesen fühlen sich als Teil des Landes. Sie schmücken dieses Land ebenso wie die vielen Schmetterlinge, vielfarbigen Hibis-kusblüten, die feurigen Weihnachtssterne und die leuch-tenden Bougainvellia. Sie legen die Reisterassen so an, dass es den Göttern gefiel. Entsprechend kunstfertig gestaltet, bieten sie dem Betrachter ein anmutiges Bild. Auf dieser Insel passt einfach alles zusammen. Men-schen, Tiere, Pflanzen, die Erde und das Meer bilden eine Einheit. Ganz Bali ist eine Einheit. Ganz Bali ist Religion.



Rezensionen "Ein neues Leben auf Bali":


22. November 2009

von Regina Karolyi


Der Anfang des Buches ist im Grunde ein Ende. Oder ein Neuanfang.
Überraschend beginnt das Buch mit den Vorbereitungen für ein Begräbnis - eine ungewöhnliche Beerdigung, denn der Ich-Erzähler überführt die Asche seiner verstorbenen Ehefrau ihrem Wunsch gemäß nach Bali. Er überwindet etliche Hürden, bis er ihren Anweisungen entsprechen und ihre Asche dort beisetzen kann, wo sie am glücklichsten war - auf Bali, an einem wunderbaren, stillen, heiligen Ort.
Auf die Schilderung dieser ungewöhnlichen Beisetzung folgt eine Rückblende. Der Ich-Erzähler Mano schildert den Beginn seiner Bekanntschaft mit seiner künftigen Ehefrau, den Zauber der ersten Begegnung, den gemeinsamen Weg bis hin zur Diagnose "Krebs" und den verzweifelten Kampf gegen die Krankheit bis zum Ende.
Mano bleibt allein zurück und lernt erst mit der Zeit, loszulassen und zu hoffen, dass seine geliebte Frau auf Bali wieder geboren wurde, wie man dort glaubt.

Was im Abriss ein wenig rührselig klingt, liest sich spannend und keineswegs zu sentimental. Mano, Autor und Ich-Erzähler, möchte dem Leser einerseits eine so schöne wie traurige und wahre Geschichte näher bringen, andererseits geht es ihm um die Vermittlung einer Art von Glauben und Gewissheit. Nichts ist Zufall, alles hat einen Sinn, könnte die Prämisse des Buchs lauten.
In Manos Leben scheint dies auch so zu sein. Mano und seine Frau erhalten Zeichen, lesen sie und lernen, sich an ihnen zu orientieren. Schmerz und Tod als Teil des Lebens lassen sich so besser akzeptieren.
Ein Buch also, in dem es um Liebe und Verlust geht, warmherzig und tröstlich wie eine ausgestreckte Hand für alle, die solche Erfahrungen kennen oder fürchten, für alle, die lieben; eingebettet in die Wärme und den exotischen Zauber von Bali.


Kostbar, 14. Juli 2009
Von Kati Schwabach (Zossen)

Dieses Buch ist kein Reisebericht, keine Schicksalsgeschichte, kein Ratgeber - und doch all das auch. Vor allem aber ist es ein Blick in die Gefühls- und Gedankenwelt, den uns ein am Leben gereifter Mann gewährt, der Mut zu Gefühlen hat. Und es ist spirituell, weil es niemals verurteilt, immer voller Liebe und Mitgefühl und ganz und gar ehrlich ist. Ein Buch für alle Menschen, die glauben, es gibt keinen Ausweg mehr. Ein wunderbares Buch für alle Menschen, die sich fragen: Wie gehe ich mit extremen Situationen um, ohne andere Menschen und mich selbst zu verletzen. Und für die, die sich in solchen Situationen fragen: Woher beziehe ich jetzt meine Inspirationen?


Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte..., 9. Juli 2009
Von Johann Hartmann (Löchgau bei Stuttgart)

Dieses Buch hat mich zutiefst bewegt. Es beschreibt eine große Liebe zweier Menschen mit allen Höhen und Tiefen, eingebettet in eine Hommage an Bali, seine Menschen und seine Religion. Der nach menschlichem Ermessen viel zu frühe Tod erscheint durch die vielen magischen Zusammenhänge letztendlich in einem anderen Licht. Die offene, ehrliche und herzliche Schreibweise des Autors tat mir gut und ließ mich an neuen Erfahrungen teilhaben. Menschen in ähnlichen Lebenssituationen werden dadurch Hilfe und Trost erfahren. Vielen Dank für das Teilhaben an dieser außergewöhnlichen Liebesgeschichte.
Ein Buch voll Liebe und Mitgefühl...



Ein neues Leben auf Bali, 5. Juli 2009
Von Manuel Göpferich

"Ein neues Leben auf Bali" ist die Geschichte einer großen Liebe. Die Liebesgeschichte von Angelika und Mano, die oft nach Bali reisten. Und auf Bali schließt sich nun der Kreis dieser Liebe. Lassen Sie sich von der Mystik gefangen nehmen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen!


29. Juli 2009 - Von "Lesefährte"


Ein Buch, dem ich viele Leser wünsche. Ein Buch, das ich vielen Lesern wünsche,


Gute Bücher sind solche, die aus einer Notwendigkeit herausgeschrieben wurden, die etwas Existentielles berühren. Dieses Buch ist ein solches Buch. Jeder Versuch, es kurz zusammenzufassen, widersetzt sich.

Mano trifft Angelika, die beiden verlieben sich. Nach einer kurzen Zeit des Glücks wird bei Angelika Krebs festgestellt. Sie kämpft gegen die Krankheit an, stirbt. Manolo weiß nicht weiter. Er erfüllt ihr ihren letzten Wunsch und verstreut ihre Asche an einem Wasserfall auf Bali, dem Ort, an dem sie sich zuhause fühlte. Die Balinesen glauben an die Wiedergeburt. Ein neues Leben auf Bali. Wie aber kann Mano weiterleben?

Am Ende verlasse ich das Buch erstaunlich getröstet.

Gute Bücher sind solche, die aus einer Notwendigkeit herausgeschrieben wurden.