Manolo Link und Emilio Estivez teilen ihre Erfahrungen über den Jakobsweg.
The Way - Filmpremiere in Dublin, Ireland.
Manolo Link im Gespräch mit Martin Sheen, Schauspieler und Emilio Estevez, Schauspieler und Regisseur.
Manolo Link übergibt während der Film-Premiere Martin Sheen sein Buch "Ein neues Leben auf dem Jakobsweg."

Manolo Link, Martin Sheen und sein Sohn Emilio Estevez, teilten ihre Erfahrungen über den Jakobsweg.
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Ein neues Leben auf dem Jakobsweg
Wiesenburg Verlag, Schweinfurt

Kurzbeschreibung:
Ein neues Leben auf dem Jakobsweg . . .
.
. . ist eine wahre Geschichte und handelt von einem, der auszog, nichts
suchte und seinen Lebenstraum fand. Mano hatte alles in seinem Leben
verloren, seine Frau, seine Arbeit und sich selber. Im Jahre 2005 machte
er sich auf den legendären Jakobsweg und fand, ohne danach gesucht zu
haben, ein neues Leben in Irland, eine Frau, gute Freunde, seine
Berufung und letztendlich sich selber wieder. Als Mano das Suchen
aufgab, fand er. Der Jakobsweg verändert Menschen und Leben auf
wundervolle Weise.
Das Buch zeigt auf, dass alles im Leben möglich ist, wenn der Mensch sich auf den Weg macht.
»Andere
haben Bücher über den Jakobsweg geschrieben. Doch Manolos Buch hat mich
ergriffen und beschreibt den wahren Geist der Pilgerschaft.« Angelika-Maria, Hospitalera
»Menschen
zu helfen und ihnen Mut zu machen auf ihrem Lebensweg, werden sich
durch dieses Buch erfüllen. Ich durfte nochmals in die auch für mich so
besonders intensiv erlebten Tage eintauchen. Durch die wiedererlebten
Gefühle wurde ich von Freude, Liebe, Dankbarkeit und Demut erfüllt.
...
Eine wahre, mutmachende Pilgerreise geschrieben für Menschen die auf
der Suche sind ... Mit jedem Schritt wächst das Vertrauen und es ebnet
sich für Manolo ein Weg zu seinen persönlichen Wundern ... Die hellen
Fußstapfen des Glücks eilen ihm auf seiner Pilgerschaft voraus und er
hat den Mut ihnen zu folgen ... Wenn ich es nicht miterlebt hätte, würde
ich dieses Buch als ein wundervolles modernes Märchen beschreiben ...«
Johann Hartmann, Pilger
Leseprobe:
Weit
und breit war keine Menschenseele zu sehen. Ich war alleine und freute
mich dieses Umstandes. Während ich mich Schritt für Schritt voranbewegte
und bewusst die Erde unter mir betrachtete, bekam ich das Gefühl, auf
den Tränen unzähliger Menschen zu gehen. Wie viele Tränen hat der Weg
wohl schon aufgenommen? Wie viele Tränen hat er getrocknet? Wie viel
Leid hat der Jakobsweg seit Hunderten von Jahren den Pilgern genommen?
Wie viele Probleme wurden auf dem Weg gelöst? Nicht wenige änderten ihr
Leben nach der Pilgerschaft. Wie viele Menschen erhielten Klarheit nach
langer Wanderschaft? Wie viele Herzen hat der Jakobsweg wohl schon
getröstet? Unzählige Herzen haben sich ihm anvertraut, und unzählige
werden sich ihm noch anvertrauen. Herzen, die eine Sehnsucht fühlen.
Herzen, die spüren - schon lange spüren, dass einiges in ihrem Leben
nicht mehr stimmig ist. Die Welt, in der sie leben, ist nicht mehr ihre
Welt. Zuviel Hass, viel zu viel Missgunst lebt unter und in den
Menschen. Wir müssen wieder einen Weg zum Kern, zum Urkern finden.
In
jenem Moment wurde mir bewusst, dass der Jakobsweg einer dieser Wege
ist. Ein Weg der Völkerverständigung, ein Weg des Friedens, der Liebe,
ein Weg zum Göttlichen Urkern. Ich fühlte eine tiefe Liebe in meinem
Herzen. Die Gefühlsregung war so stark, dass ich in ein heftiges Weinen
verfiel. Es war ein schönes Weinen, das meine Glückseligkeit beschrieb.
Ich gehe auf den Tränen vieler, unendlich vieler Pilger. Ich gehe mit
der Liebe, Kraft und Spiritualität meiner Vorgänger.
Links und rechts
des nunmehr breiten Feldweges zeugten knorrige Weinstöcke, die wie
erhabene Greise wirkten, von fruchtbaren Zeiten. Ich war glücklich mit
mir und dem Weg. Seit ich Angelika, meine vor Jahren verstorbene Frau,
kennen gelernt hatte und mit ihr das Leben genossen hatte, war ich nicht
mehr so glücklich gewesen.
Schon beim ersten Blick auf die Kirche
von Santa Maria de Eunate empfand ich sie als außergewöhnlich.
Glücklicherweise befanden sich nicht viele Menschen in dem romanischen
Gotteshaus, dessen achteckige Form eine Templerkirche vermuten ließ.
Ehrfürchtig betrat ich die Kirche. Leise klassische Musik nahm mich in
Empfang. Ich ging langsam zur ersten Bank, kniete mich nieder und
betete. Während des Betens legte sich ein anmutiges Gefühl auf mein
Herz. Ein Gefühl des absoluten Friedens.
Nachdem ich mein Gebet
beendet hatte, öffnete ich die Augen und setzte mich auf die Bank. Mein
Blick fiel auf das Gesicht der Marienstatue mit dem Jesuskind, die sich
wenige Meter vor mir hinter dem Altar befand. Ich wusste nicht mehr, wie
lange meine Augen auf ihr verweilten. Es hätten Minuten, Stunden oder
auch Jahre sein können. Jegliches Zeitgefühl war mir abhanden gekommen.
Irgendwie fühlte ich mich wie weggetragen von dieser Welt. Dieses Gefühl
war reine Wonne. Ich hätte viel dafür gegeben, es festhalten zu können.
Ich hätte alles dafür gegeben, um diese Wonne bis an mein Lebensende
innezuhaben. Beim Betreten der Kirche war ich erschöpft. Mit neuen
Kräften und einer andächtigen Stimmung verließ ich den heiligen Ort. Es
war etwas mit mir geschehen. Gehen sie nach Eunate.
Zitate aus "Ein neues Leben auf dem Jakobsweg":
"In
dieser friedvollen lieblichen Naturfülle verlor ich mich gerne, fühlte
mich losgelöst von dieser Welt und gleichzeitig dem Unendlichen
zugehörig in einem klitzekleinen berechtigten Sinne meines Existierens
..."
Link zum Buch:
http://impress-marketing.de/jakobsweg/
"Die Pilgerschaft verändert Menschen und Leben auf wundersame Weise."
"Keiner kommt so zurück, wie er aufgebrochen ist."
"Der Jakobsweg war und ist ein Lehrweg."
"Der Jakobsweg ist ein Weg der Liebe, des Friedens und der Verständigung."
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Claudia Dresen "Inka"
Es gibt eine Menge Bücher über den Jakobsweg, ohne Zweifel, doch dieses ist ein wenig anders !! Manolo Link geht diesen Weg, und gibt dem Leser einen Einblick, was dieser Weg, mit der Seele eines Menschen macht. Seine Spiritualität zur Natur und den Menschen ist einmalig. So einmalig, das man dieses Buch nicht aus der Hand legt, bis man es zu Ende gelesen hat, und selbst eine Sehnsucht entwickelt, diesen Weg zu gehen, und auch spüren zu wollen.
Und es ist immer wieder ein Wunder, welches Glück ein Menschen nach einem Schicksalsschlag erlebt, und das wir als Leser, in den Genuss eines Happy-ends kommen. Nach "Ein neues Leben auf Bali", spürt man die schriftstellerische Entwicklung von Manolo Link deutlich, und ich wünsche Ihm weiterhin phantastische, literarische Eingebungen mit Tiefgang !
Lesefährte:
"gehen"
Wie viele Menschen vor ihm und viele Menschen nach ihm zieht es Manolo Link auf den Weg.
Den Weg! Santiago de Compostela das vordergründige Ziel. Manolo geht.
"auf tränen"
Geht (auch), weil er nichts (mehr) zu verlieren hat.
"entgegen der furcht"
Wer nichts zu verlieren hat, der findet. Manolo hat (alles) verloren und geht.
"in wahrheit"
Beinahe Schritt für Schritt schildert er: die kleinen Dinge, den Pilgeralltag, die Verbundenheit,
die entsteht auf dem Weg.
"mit liebe"
Die wundersamen Dinge: die Wunder, die Samen sind, sein können. Für die großen Dinge.
Manolo findet. Auf dem Weg findet er und am Ende der Welt einen Anfang.
"wir gehen / auf tränen / gehen / mit liebe / entgegen
der furcht / gehen / in wahrheit / gehen / zu uns"
das sind Zeilen aus einem Gedicht von Manolo Link, Zeilen, die sich, wenn auch nicht wörtlich,
in seinem Buch wiederfinden. Das Buch, es geht um:
Schnarchende Schlafsäle, Wäsche und Duschen, wenige Blasen, den richtigen Weg,
seine Zeichen und Wunder, Menschen, Menschen, Menschen, Wasser und Wein, Brot und
Liebe. Und Menschen. Und Liebe. Am Ende geht es immer (auch) um die Liebe.
"gehen" - lesen, lieben!
Wortinsel:
Wenn
alle Wege in einer Sackgasse angekommen sind, dann ist es gut, auf den
Camino gehen zu können. Manolo tut dies und mit jeder Etappe passt sich
sein Körper an die ihm abverlangten Leistungen besser an, bewältigt sie
von Tag zu Tag leichter und froher. Dabei wird ein zweiter Prozess in
"Gang gesetzt", der für den Pilger noch wichtiger ist. Im mentalen
Bereich (man kann ihn auch Herz oder Seele nennen) öffnen sich
überraschend Türen und geben den Blick frei auf verdrängte
Enttäuschungen, Lebenslügen, erlebtes Leid, Blockaden und ungelöste
Fragen. Aber nicht nur das. Lösungen zeigen sich. Und sie sind oft
verblüffend einfach. Der Mensch sollte auf seine innere Stimme hören und
"seinem Weg" folgen, ihn mit Nächstenliebe und Verantwortung für unsere
Erde gehen in dem Glauben, dass sich letztendlich dann für ihn alles
zum Guten fügen wird.
Manolo ist den Weg gegangen, hat seine
kraftvolle Ausstrahlung gespürt, und hat ihn nach dem Ankommen in
Santiago und Finisterre in seinem Inneren fortgesetzt. Der Jakobsweg ist
ein Weg, der nach seinem Ende in Spanien im täglichen Leben und Denken
weitergeführt werden will. Dann behält und entwickelt er seine positiven
Energien in uns.
Lassen Sie sich überraschen, was alles geschehen
kann. Dieses Buch erzählt es Ihnen auf spannende Weise, die immer
getragen ist von einer tiefen Liebe zum Jakobsweg und zu den Menschen,
die ihn erst zu einem Weg machen, dessen Kräfte weit über Spanien hinaus
in die Welt wirken.
Johann Hartmann:
Manolo Link zeigt uns allen in wundervoller Weise, wie das Leben einen Menschen beschenken kann.
Er beschreibt in seinem persönlichen Jakobsweg was aus Vertrauen und Dankbarkeit wachsen kann, wenn man seinem Herzen folgt.
Das am Ende der Welt und seiner Reise ein blonder irischer Engel auf ihn wartet um ihn nach Hause zu holen ist fast unglaublich.
Auch ohne dieses filmreiche Ende kann man in den camino frances eintauchen, so wie er noch jeden Tag erlebbar ist.
Danke lieber Manolo für dieses besondere Buch.
Regina Karolyi:
In
einer Lebenskrise bricht Mano, der Ich-Erzähler dieses
autobiografischen Romans, zu einer Pilgerreise auf. Er möchte den
Jakobsweg verfolgen. Nach einer Info-Veranstaltung war ihm bewusst
geworden, dass er diese Pilgerschaft benötigte.
Seine Erwartungen an
die Reise sind allerdings recht diffus. Und zu Anfang läuft auch nicht
alles nach Plan. Manos Knie bereitet Beschwerden und zwingt ihn fast zur
Aufgabe, noch ehe alles recht begonnen hat; Sprachprobleme, überfüllte
Unterkünfte, Fehlplanungen und einzelne unangenehme Pilger erschweren
die Reise.
Doch schon bald zieht der Jakobsweg Mano in seinen Bann,
und er überlässt sich dieser uralten, von Spiritualität geprägten
Pilgerroute völlig, koppelt sich von den alltäglichen Sorgen und Nöten
ab und akzeptiert die Führung durch eine höhere Gewalt. Von diesem
Wendepunkt an kann er durch seine Pilgerschaft nur gewinnen - zunächst
Freundschaften und unvergessliche zwischenmenschliche, aber auch
Naturerfahrungen, am Ende sogar die große Liebe über alle Grenzen
hinweg.
Ein Führer zum Jakobsweg ist dieses Buch nicht, wohl aber
ein ganz individueller Erfahrungsbericht. Manolo Link schildert seine
Erlebnisse, seine eigene, enorme Entwicklung auf diesem Weg, subjektiv,
doch ohne je den Anspruch zu erheben, seine Eindrücke und Erfahrungen
seien verbindlich, oder es bestünde gar bei Absolvierung der Pilgerroute
eine Garantie für sie.
In seinem ersten Buch, das ebenfalls sehr
lesenswert ist, hat der Autor den Verlust seiner geliebten Frau
dokumentiert und verarbeitet. Das aktuelle Buch bildet eine Art
Fortsetzung, ohne dass man den Erstling unbedingt gelesen haben müsste:
Es zeigt auf, wie Mano endlich aus der tiefen Krise, dem schrecklichen
Verlust herausfindet und, wie der Titel ja auch ankündigt, zu einem
neuen Leben findet, einem erfüllten, glücklichen.
Der Leser wird mit
Spannung und Anteilnahme Manos Weg verfolgen und gleichzeitig Anregungen
zur Suche nach dem viel beschworenen "Sinn" finden, ob dies nun eine
klassische Pilgerschaft sein mag oder eine ganz persönliche,
eigenwillige Lösung.
Ein so anschauliches und analytisches wie
emotionales Buch, mehr als ein Ratgeber, mehr als ein Reiseführer: eine
Symbiose aus beidem.
Manuel Göpferich:
Manolo
Link ist ein Pilger. In seinem Buch "Ein neues Leben auf dem Jakobsweg"
beschreibt er seine spirituellen Erlebnisse auf dem berühmten Pilgerweg
in Nordspanien. Bei Manolo Link steht der innere Weg im Vordergrund,
der letztendlich zu einer universellen Weisheit führt. Diese wird auf
dem Jakobsweg bereits gelebt. Manolo Link beschreibt, wie Menschen aus
unterschiedlichen Nationen zusammensitzen, zu Brüdern und Schwestern
werden - ein Kontrast zur Hektik des Alltags. Ihm selbst schenkte der
Jakobsweg ein neues Leben, ohne dass er danach gesucht hätte.
Ich
konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Für jeden, der den
Jakobsweg von einer völlig neuen Perspektive kennen lernen möchte, ist
dieses Buch ein absolutes Muss. Für mich ist Manolo Links Buch eines der
Pilgerbücher, von denen man sagen kann, der Autor hat den Weg wirklich
ernst genommen.
Buchkritik aus dem Jakobsfreund der Pilgerfreunde Paderborn - Oktober 2010
im Deutschen Goethe Institut in Dublin.
Herr Rolf Stehle, Institutsleiter, Deutsches Goethe Institut Dublin,
stellt Manolo Link vor
Frank Callanan, Schriftsteller, Kathrine und Manolo Link
Manolo Link signiert Bücher
Cornelia Koller und Herr Rolf Stehle
Kirche St. Maria de Eunate
Pilgerfreunde in Finisterra
Ein Weg in die Unendlichkeit - ein Weg zum Göttlichen
Auch dieser Weg nimmt irgendwann ein Ende - ganz bestimmt.
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