Manolo Link

Schriftsteller, Philosoph, Pilger, Writer, Philosopher, Pilgrim


I wish peace and happiness for all in the world.

Ich wünsche allen Lebewesen auf dieser Erde Frieden und Liebe.                  http://www.worldpeace.org/

      

   


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Herzlich Willkommen auf meiner Homepage

You're very welcome to my homepage


Auf meiner Homepage möchte ich ihnen meine Bücher und meine Lebensphilosophie vorstellen. Ich möchte mithelfen, dass wir in einer friedvollen, glücklichen und liebevollen Welt leben.


Unsere wichtigste Aufgabe ist Frieden in uns und damit auf der Welt zu schaffen.


"Nur der Mensch hat den richtigen Vorteil im Auge, der auch den Vorteil der anderen mitbedenkt."

                                                    Chinesisches Sprichwort

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Manolo Link, geboren 1955, in Frechen bei Köln, lebt in Kerpen, Rheinland, Dublin, Irland und Spanien. Er hat eine Tochter und einen Sohn.


Manolo lernte auf seinen Reisen nach Australien, Asien, Afrika und vielen Ländern Europas fremde Kulturen, Menschen und Religionen kennen. Sie prägten ihn und veränderten seine Lebenseinstellung.

Er studierte Religion und Menschenrechte am Trinity-College in Dublin und vertieft seit vielen Jahren seine Kenntnisse in Spiritualität, Philosophie, Glauben, Psychologie, Schreiben, Literatur,  Weltrelgionen, Intuition, Meditation, Familienaufstellung, Heilung und Yoga auf Lehrgängen und Fortbildungskursen.

Manolo studierte Kreatives Schreiben bei Rüdiger Heins, Schriftsteller und Leiter des INKAS-Schreibinstitut in Bad Kreuznach.

Er hat sich als Lebensziel gesetzt, in Wort und Schrift mitzuhelfen, dass ALLE Menschen in einer friedlichen, liebevollen und glücklichen Welt leben können.

Manolo spricht Deutsch, fließend Englisch und nicht perfekt Spanisch.




Lieblings-Zitate von Manolo:


"AN EYE FOR AN EYE WILL MAKE THE WHOLE WORLD BLIND."

"Auge um Auge und die ganze Welt wird blind sein."

Mahatma Gandhi


"BE THE CHANGE YOU WISH TO SEE IN THE WORLD."

"Sei Du selber die Veränderung, die Du Dir wünschst in der Welt."

Mahatma Gandhi


"Wenn du am Tag nur eine Träne von einem anderen Menschen getrocknet hast, dann hast du schon eine wertvolle Arbeit verrichtet."                                                                                                        Mutter Teresa


"Meine Religion ist Liebe."                                                                         Dalai Lama


"Our life is shaped by our mind; we become what we think. Joy follows a pure thought like a shadow that never leaves."         Buddha



Der Weg zum Glück

"Wenn Du Liebe erhalten möchtest, dann gib Liebe.
Wenn Du Vertrauen haben möchtest, dann gib Vertrauen.
Wenn Du Glücklichsein möchtest, dann gib Glück.
Wenn Du ein Lächeln möchtest, gib ein Lächeln.
Wenn Du Reichtum haben möchtest, gib Reichtum, teile.
Wenn Du Frieden haben möchtest, verbreite Frieden.

Wenn Du Vergebung möchtest, dann vergebe."

Manolo Link



"Wir sind nicht da um zu Leiden, sondern das Leiden zu erlösen."

Margarethe Habermann, Heilpraktikerin



"Vergebung führt zur  Erlösung."

Margarethe Habermann, Heilpraktikerin


"Manchmal ernten wir die Früchte nicht nur für uns."

Johann Hartmann


"Wenn du das Herz eines anderen Menschen berührst, so ist das für die Ewigkeit."

Pino


"Wenn du einen Menschen kritisierst, dann hast du ja keine Zeit ihn zu lieben."

Mutter Teresa


"Alle Menschen sind reine, wahre, unschuldige, Göttliche Liebe. Nur sie glauben es nicht."

aus "Gespräche mit Gott", Neale Donald  Walsch




Ich bedanke mich herzlich bei Rüdiger Heins und dem INKAS Schreibinstitut, Bad Kreuznach, für das Stipendium und alles, was sie mir gegeben haben.

www.inkas-id.de


Manolo Link studierte zweieinhalb Jahre Kreatives Schreiben am INKAS Schreibinstitut.


Ich bedanke mich herzlich bei allen Freunden,

die mir zu einem glücklichen und erfüllten Leben verholfen haben.

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Meine Bücher können Sie direkt beziehen über:


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www.lesen.de             und in jeder Buchhandlung      Preis: je 16,80 Euro.





Ein neues Leben auf Bali

A new life in Bali

Wiesenburg Verlag, Schweinfurt




Ein Buch von Liebe, Mystik und Hoffnung
A book about Love, Mystic and Hope
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Kurzbeschreibung:


Bali war oft Reiseziel von Angelika und Mano, die nach Lebenskrisen einander fanden. Doch die Sundainsel sollte noch eine andere Bedeutung für sie bekommen. Schon als Angelika zum ersten Mal Bali betrat und sich von seinen Geheimnissen, seinen Menschen und Farben fesseln ließ, hatte sie das Gefühl, nach Hause zu kommen. Jahre später sollte sich der Kreis auf außergewöhnliche Weise schließen.
Die wahre Geschichte einer großen Liebe.


A new life in Bali

After many difficulties in their own lives Mano and Angelika found happiness together. They became frequent visitors to Bali. Since Angelika first visit she had been deeply touched and charmed by the island, its heartwarming people, its sacred secrets and its colors. She had the feeling of coming home. Many years later the circle closed in a very special way. A true story of a big love.


"Begegnungen sind Geschenke, die wir nicht erwartet haben. Meine Begegnung mit Manolo ist so ein unerwartetes Geschenk. Zwei Pilger auf einem Weg, dessen Ziel unbekannt ist. Trotzdem wandern wir weiter, denn Pilger sind Reisende, die nicht aufzuhalten sind. Es ist gut zu wissen, nicht alleine auf diesem Weg zu sein. Danke, Manolo!" Rüdiger Heins, Schriftsteller


„Ich habe mich von dem Buch richtiggehend fesseln und vor allem berühren lassen.Regina Károlyi


„Im Verlauf seines Lebens, das durch zahlreiche Reisen geprägt wurde, sammelte Manolo Link viele Erfahrungen. Jene verarbeitet er nun in Gedichten, Erzählungen und Berichten, die mich in ihrer Tiefe und Wirkung sehr berührt haben und berühren.“ Manuel Göpferich, Jungautor


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Leseprobe:


Durch Balis Hauptstadt Denpasar fuhren wir Richtung Norden, sahen erste Reiskulturen und fleißige Menschen, die in der Hitze des Tages ihre schwere Arbeit verrichteten. Das intensive Grün, das mich immer schon an diesem Land fasziniert hatte, stimmte mich etwas hoffnungsvoller. Auch ich liebte Bali. Mit einem Mal war Ruhe in mir. Ich empfand eine tiefe unerklärbare Dankbarkeit und Liebe, auch wenn es sehr weh tat. Irgendetwas schien mir erklären zu wollen, dass alles seine Richtigkeit habe, und ich Vertrauen haben solle.
Bewusst nahm ich beim Blick aus dem Fenster das leb-hafte Treiben links und rechts des Weges auf. In den Flüssen badeten Menschen und wuschen ihre Wäsche. Alte Frauen trugen wie vor Tausenden von Jahren mit entblößtem Oberkörper schwere Lasten auf ihren Köp-fen. Die Reisterassen glichen Kunstwerken in Grün. Ich fühlte mich in eine andere Zeitepoche, mir vollkommen unbekannte Welt versetzt.
Wann immer Rai seinen Wagen parkte, erfreuten meine Augen sich an den kleinen Opferschalen, liebevoll ver-ziert mit Reis, Keksen und bunten Blütenblättern, mit denen die Balinesen den Göttern huldigen. Überall wa-ren sie zu sehen. Zu Füßen der Götterskulpturen, an Reisfeldern, vor Haustüren, an Flüssen und sogar im modernen Flughafengebäude.
Die Balinesen glauben, das Land, auf dem sie leben und das sie bearbeiten, nicht zu besitzen, sondern lediglich gepachtet zu haben. Deshalb behandeln sie es sorgsam, um es ihren Nachkommen in einem guten, fruchtbaren Zustand zu hinterlassen. Die Ausbeutung der Erde wäre eine schwere Verfehlung, würde die Götter erzürnen und die Ernten mager ausfallen lassen. Balinesen fühlen sich als Teil des Landes. Sie schmücken dieses Land ebenso wie die vielen Schmetterlinge, vielfarbigen Hibis-kusblüten, die feurigen Weihnachtssterne und die leuch-tenden Bougainvellia. Sie legen die Reisterassen so an, dass es den Göttern gefiel. Entsprechend kunstfertig gestaltet, bieten sie dem Betrachter ein anmutiges Bild. Auf dieser Insel passt einfach alles zusammen. Men-schen, Tiere, Pflanzen, die Erde und das Meer bilden eine Einheit. Ganz Bali ist eine Einheit. Ganz Bali ist Religion.

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Rezensionen "Ein neues Leben auf Bali":


22. November 2009

von Regina Karolyi


Der Anfang des Buches ist im Grunde ein Ende. Oder ein Neuanfang.
Überraschend beginnt das Buch mit den Vorbereitungen für ein Begräbnis - eine ungewöhnliche Beerdigung, denn der Ich-Erzähler überführt die Asche seiner verstorbenen Ehefrau ihrem Wunsch gemäß nach Bali. Er überwindet etliche Hürden, bis er ihren Anweisungen entsprechen und ihre Asche dort beisetzen kann, wo sie am glücklichsten war - auf Bali, an einem wunderbaren, stillen, heiligen Ort.
Auf die Schilderung dieser ungewöhnlichen Beisetzung folgt eine Rückblende. Der Ich-Erzähler Mano schildert den Beginn seiner Bekanntschaft mit seiner künftigen Ehefrau, den Zauber der ersten Begegnung, den gemeinsamen Weg bis hin zur Diagnose "Krebs" und den verzweifelten Kampf gegen die Krankheit bis zum Ende.
Mano bleibt allein zurück und lernt erst mit der Zeit, loszulassen und zu hoffen, dass seine geliebte Frau auf Bali wieder geboren wurde, wie man dort glaubt.

Was im Abriss ein wenig rührselig klingt, liest sich spannend und keineswegs zu sentimental. Mano, Autor und Ich-Erzähler, möchte dem Leser einerseits eine so schöne wie traurige und wahre Geschichte näher bringen, andererseits geht es ihm um die Vermittlung einer Art von Glauben und Gewissheit. Nichts ist Zufall, alles hat einen Sinn, könnte die Prämisse des Buchs lauten.
In Manos Leben scheint dies auch so zu sein. Mano und seine Frau erhalten Zeichen, lesen sie und lernen, sich an ihnen zu orientieren. Schmerz und Tod als Teil des Lebens lassen sich so besser akzeptieren.
Ein Buch also, in dem es um Liebe und Verlust geht, warmherzig und tröstlich wie eine ausgestreckte Hand für alle, die solche Erfahrungen kennen oder fürchten, für alle, die lieben; eingebettet in die Wärme und den exotischen Zauber von Bali.


Kostbar, 14. Juli 2009
Von Kati Schwabach (Zossen)

Dieses Buch ist kein Reisebericht, keine Schicksalsgeschichte, kein Ratgeber - und doch all das auch. Vor allem aber ist es ein Blick in die Gefühls- und Gedankenwelt, den uns ein am Leben gereifter Mann gewährt, der Mut zu Gefühlen hat. Und es ist spirituell, weil es niemals verurteilt, immer voller Liebe und Mitgefühl und ganz und gar ehrlich ist. Ein Buch für alle Menschen, die glauben, es gibt keinen Ausweg mehr. Ein wunderbares Buch für alle Menschen, die sich fragen: Wie gehe ich mit extremen Situationen um, ohne andere Menschen und mich selbst zu verletzen. Und für die, die sich in solchen Situationen fragen: Woher beziehe ich jetzt meine Inspirationen?


Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte..., 9. Juli 2009
Von Johann Hartmann (Löchgau bei Stuttgart)

Dieses Buch hat mich zutiefst bewegt. Es beschreibt eine große Liebe zweier Menschen mit allen Höhen und Tiefen, eingebettet in eine Hommage an Bali, seine Menschen und seine Religion. Der nach menschlichem Ermessen viel zu frühe Tod erscheint durch die vielen magischen Zusammenhänge letztendlich in einem anderen Licht. Die offene, ehrliche und herzliche Schreibweise des Autors tat mir gut und ließ mich an neuen Erfahrungen teilhaben. Menschen in ähnlichen Lebenssituationen werden dadurch Hilfe und Trost erfahren. Vielen Dank für das Teilhaben an dieser außergewöhnlichen Liebesgeschichte.
Ein Buch voll Liebe und Mitgefühl...



Ein neues Leben auf Bali, 5. Juli 2009
Von Manuel Göpferich

"Ein neues Leben auf Bali" ist die Geschichte einer großen Liebe. Die Liebesgeschichte von Angelika und Mano, die oft nach Bali reisten. Und auf Bali schließt sich nun der Kreis dieser Liebe. Lassen Sie sich von der Mystik gefangen nehmen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen!


29. Juli 2009 - Von "Lesefährte"


Ein Buch, dem ich viele Leser wünsche. Ein Buch, das ich vielen Lesern wünsche,


Gute Bücher sind solche, die aus einer Notwendigkeit herausgeschrieben wurden, die etwas Existentielles berühren. Dieses Buch ist ein solches Buch. Jeder Versuch, es kurz zusammenzufassen, widersetzt sich.

Mano trifft Angelika, die beiden verlieben sich. Nach einer kurzen Zeit des Glücks wird bei Angelika Krebs festgestellt. Sie kämpft gegen die Krankheit an, stirbt. Manolo weiß nicht weiter. Er erfüllt ihr ihren letzten Wunsch und verstreut ihre Asche an einem Wasserfall auf Bali, dem Ort, an dem sie sich zuhause fühlte. Die Balinesen glauben an die Wiedergeburt. Ein neues Leben auf Bali. Wie aber kann Mano weiterleben?

Am Ende verlasse ich das Buch erstaunlich getröstet.

Gute Bücher sind solche, die aus einer Notwendigkeit herausgeschrieben wurden.





Ein neues Leben auf dem Jakobsweg

Wiesenburg Verlag, Schweinfurt






Kurzbeschreibung:


Ein neues Leben auf dem Jakobsweg . . .
. . . ist eine wahre Geschichte und handelt von einem, der auszog, nichts suchte und seinen Lebenstraum fand. Mano hatte alles in seinem Leben verloren, seine Frau, seine Arbeit und sich selber. Im Jahre 2005 machte er sich auf den legendären Jakobsweg und fand, ohne danach gesucht zu haben, ein neues Leben in Irland, eine Frau, gute Freunde, seine Berufung und letztendlich sich selber wieder. Als Mano das Suchen aufgab, fand er. Der Jakobsweg verändert Menschen und Leben auf wundervolle Weise.

Das Buch zeigt auf, dass alles im Leben möglich ist, wenn der Mensch sich auf den Weg macht.

»Andere haben Bücher über den Jakobsweg geschrieben. Doch Manolos Buch hat mich ergriffen und beschreibt den wahren Geist der Pilgerschaft.« Angelika-Maria, Hospitalera

»Menschen zu helfen und ihnen Mut zu machen auf ihrem Lebensweg, werden sich durch dieses Buch erfüllen. Ich durfte nochmals in die auch für mich so besonders intensiv erlebten Tage eintauchen. Durch die wiedererlebten Gefühle wurde ich von Freude, Liebe, Dankbarkeit und Demut erfüllt.
... Eine wahre, mutmachende Pilgerreise geschrieben für Menschen die auf der Suche sind ... Mit jedem Schritt wächst das Vertrauen und es ebnet sich für Manolo ein Weg zu seinen persönlichen Wundern ... Die hellen Fußstapfen des Glücks eilen ihm auf seiner Pilgerschaft voraus und er hat den Mut ihnen zu folgen ... Wenn ich es nicht miterlebt hätte, würde ich dieses Buch als ein wundervolles modernes Märchen beschreiben ...«
Johann Hartmann, Pilger


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Leseprobe:


Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Ich war alleine und freute mich dieses Umstandes. Während ich mich Schritt für Schritt voranbewegte und bewusst die Erde unter mir betrachtete, bekam ich das Gefühl, auf den Tränen unzähliger Menschen zu gehen. Wie viele Tränen hat der Weg wohl schon aufgenommen? Wie viele Tränen hat er getrocknet? Wie viel Leid hat der Jakobsweg seit Hunderten von Jahren den Pilgern genommen? Wie viele Probleme wurden auf dem Weg gelöst? Nicht wenige änderten ihr Leben nach der Pilgerschaft. Wie viele Menschen erhielten Klarheit nach langer Wanderschaft? Wie viele Herzen hat der Jakobsweg wohl schon getröstet? Unzählige Herzen haben sich ihm anvertraut, und unzählige werden sich ihm noch anvertrauen. Herzen, die eine Sehnsucht fühlen. Herzen, die spüren - schon lange spüren, dass einiges in ihrem Leben nicht mehr stimmig ist. Die Welt, in der sie leben, ist nicht mehr ihre Welt. Zuviel Hass, viel zu viel Missgunst lebt unter und in den Menschen. Wir müssen wieder einen Weg zum Kern, zum Urkern finden.
In jenem Moment wurde mir bewusst, dass der Jakobsweg einer dieser Wege ist. Ein Weg der Völkerverständigung, ein Weg des Friedens, der Liebe, ein Weg zum Göttlichen Urkern. Ich fühlte eine tiefe Liebe in meinem Herzen. Die Gefühlsregung war so stark, dass ich in ein heftiges Weinen verfiel. Es war ein schönes Weinen, das meine Glückseligkeit beschrieb. Ich gehe auf den Tränen vieler, unendlich vieler Pilger. Ich gehe mit der Liebe, Kraft und Spiritualität meiner Vorgänger.
Links und rechts des nunmehr breiten Feldweges zeugten knorrige Weinstöcke, die wie erhabene Greise wirkten, von fruchtbaren Zeiten. Ich war glücklich mit mir und dem Weg. Seit ich Angelika, meine vor Jahren verstorbene Frau, kennen gelernt hatte und mit ihr das Leben genossen hatte, war ich nicht mehr so glücklich gewesen.
Schon beim ersten Blick auf die Kirche von Santa Maria de Eunate empfand ich sie als außergewöhnlich. Glücklicherweise befanden sich nicht viele Menschen in dem romanischen Gotteshaus, dessen achteckige Form eine Templerkirche vermuten ließ. Ehrfürchtig betrat ich die Kirche. Leise klassische Musik nahm mich in Empfang. Ich ging langsam zur ersten Bank, kniete mich nieder und betete. Während des Betens legte sich ein anmutiges Gefühl auf mein Herz. Ein Gefühl des absoluten Friedens.
Nachdem ich mein Gebet beendet hatte, öffnete ich die Augen und setzte mich auf die Bank. Mein Blick fiel auf das Gesicht der Marienstatue mit dem Jesuskind, die sich wenige Meter vor mir hinter dem Altar befand. Ich wusste nicht mehr, wie lange meine Augen auf ihr verweilten. Es hätten Minuten, Stunden oder auch Jahre sein können. Jegliches Zeitgefühl war mir abhanden gekommen. Irgendwie fühlte ich mich wie weggetragen von dieser Welt. Dieses Gefühl war reine Wonne. Ich hätte viel dafür gegeben, es festhalten zu können. Ich hätte alles dafür gegeben, um diese Wonne bis an mein Lebensende innezuhaben. Beim Betreten der Kirche war ich erschöpft. Mit neuen Kräften und einer andächtigen Stimmung verließ ich den heiligen Ort. Es war etwas mit mir geschehen. Gehen sie nach Eunate.


Link zum Buch:

http://impress-marketing.de/jakobsweg/


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Rezensionen "Ein neues Leben auf dem Jakobsweg"

Claudia Dresen "Inka"
Es gibt eine Menge Bücher über den Jakobsweg, ohne Zweifel, doch dieses ist ein wenig anders !! Manolo Link geht diesen Weg, und gibt dem Leser einen Einblick, was dieser Weg, mit der Seele eines Menschen macht. Seine Spiritualität zur Natur und den Menschen ist einmalig. So einmalig, das man dieses Buch nicht aus der Hand legt, bis man es zu Ende gelesen hat, und selbst eine Sehnsucht entwickelt, diesen Weg zu gehen, und auch spüren zu wollen.
Und es ist immer wieder ein Wunder, welches Glück ein Menschen nach einem Schicksalsschlag erlebt, und das wir als Leser, in den Genuss eines Happy-ends kommen. Nach "Ein neues Leben auf Bali", spürt man die schriftstellerische Entwicklung von Manolo Link deutlich, und ich wünsche Ihm weiterhin phantastische, literarische Eingebungen mit Tiefgang !


Lesefährte:

"gehen"

Wie viele Menschen vor ihm und viele Menschen nach ihm zieht es Manolo Link auf den Weg.
Den Weg! Santiago de Compostela das vordergründige Ziel. Manolo geht.

"auf tränen"

Geht (auch), weil er nichts (mehr) zu verlieren hat.

"entgegen der furcht"

Wer nichts zu verlieren hat, der findet. Manolo hat (alles) verloren und geht.

"in wahrheit"

Beinahe Schritt für Schritt schildert er: die kleinen Dinge, den Pilgeralltag, die Verbundenheit,
die entsteht auf dem Weg.

"mit liebe"

Die wundersamen Dinge: die Wunder, die Samen sind, sein können. Für die großen Dinge.
Manolo findet. Auf dem Weg findet er und am Ende der Welt einen Anfang.

"wir gehen / auf tränen / gehen / mit liebe / entgegen
der furcht / gehen / in wahrheit / gehen / zu uns"

das sind Zeilen aus einem Gedicht von Manolo Link, Zeilen, die sich, wenn auch nicht wörtlich,
in seinem Buch wiederfinden. Das Buch, es geht um:

Schnarchende Schlafsäle, Wäsche und Duschen, wenige Blasen, den richtigen Weg,
seine Zeichen und Wunder, Menschen, Menschen, Menschen, Wasser und Wein, Brot und
Liebe. Und Menschen. Und Liebe. Am Ende geht es immer (auch) um die Liebe.

"gehen" - lesen, lieben!



Wortinsel:


Wenn alle Wege in einer Sackgasse angekommen sind, dann ist es gut, auf den Camino gehen zu können. Manolo tut dies und mit jeder Etappe passt sich sein Körper an die ihm abverlangten Leistungen besser an, bewältigt sie von Tag zu Tag leichter und froher. Dabei wird ein zweiter Prozess in "Gang gesetzt", der für den Pilger noch wichtiger ist. Im mentalen Bereich (man kann ihn auch Herz oder Seele nennen) öffnen sich überraschend Türen und geben den Blick frei auf verdrängte Enttäuschungen, Lebenslügen, erlebtes Leid, Blockaden und ungelöste Fragen. Aber nicht nur das. Lösungen zeigen sich. Und sie sind oft verblüffend einfach. Der Mensch sollte auf seine innere Stimme hören und "seinem Weg" folgen, ihn mit Nächstenliebe und Verantwortung für unsere Erde gehen in dem Glauben, dass sich letztendlich dann für ihn alles zum Guten fügen wird.
Manolo ist den Weg gegangen, hat seine kraftvolle Ausstrahlung gespürt, und hat ihn nach dem Ankommen in Santiago und Finisterre in seinem Inneren fortgesetzt. Der Jakobsweg ist ein Weg, der nach seinem Ende in Spanien im täglichen Leben und Denken weitergeführt werden will. Dann behält und entwickelt er seine positiven Energien in uns.
Lassen Sie sich überraschen, was alles geschehen kann. Dieses Buch erzählt es Ihnen auf spannende Weise, die immer getragen ist von einer tiefen Liebe zum Jakobsweg und zu den Menschen, die ihn erst zu einem Weg machen, dessen Kräfte weit über Spanien hinaus in die Welt wirken.



Johann Hartmann:


Manolo Link zeigt uns allen in wundervoller Weise, wie das Leben einen Menschen beschenken kann.
Er beschreibt in seinem persönlichen Jakobsweg was aus Vertrauen und Dankbarkeit wachsen kann, wenn man seinem Herzen folgt.
Das am Ende der Welt und seiner Reise ein blonder irischer Engel auf ihn wartet um ihn nach Hause zu holen ist fast unglaublich.
Auch ohne dieses filmreiche Ende kann man in den camino frances eintauchen, so wie er noch jeden Tag erlebbar ist.
Danke lieber Manolo für dieses besondere Buch.



Regina Karolyi:


In einer Lebenskrise bricht Mano, der Ich-Erzähler dieses autobiografischen Romans, zu einer Pilgerreise auf. Er möchte den Jakobsweg verfolgen. Nach einer Info-Veranstaltung war ihm bewusst geworden, dass er diese Pilgerschaft benötigte.
Seine Erwartungen an die Reise sind allerdings recht diffus. Und zu Anfang läuft auch nicht alles nach Plan. Manos Knie bereitet Beschwerden und zwingt ihn fast zur Aufgabe, noch ehe alles recht begonnen hat; Sprachprobleme, überfüllte Unterkünfte, Fehlplanungen und einzelne unangenehme Pilger erschweren die Reise.
Doch schon bald zieht der Jakobsweg Mano in seinen Bann, und er überlässt sich dieser uralten, von Spiritualität geprägten Pilgerroute völlig, koppelt sich von den alltäglichen Sorgen und Nöten ab und akzeptiert die Führung durch eine höhere Gewalt. Von diesem Wendepunkt an kann er durch seine Pilgerschaft nur gewinnen - zunächst Freundschaften und unvergessliche zwischenmenschliche, aber auch Naturerfahrungen, am Ende sogar die große Liebe über alle Grenzen hinweg.

Ein Führer zum Jakobsweg ist dieses Buch nicht, wohl aber ein ganz individueller Erfahrungsbericht. Manolo Link schildert seine Erlebnisse, seine eigene, enorme Entwicklung auf diesem Weg, subjektiv, doch ohne je den Anspruch zu erheben, seine Eindrücke und Erfahrungen seien verbindlich, oder es bestünde gar bei Absolvierung der Pilgerroute eine Garantie für sie.
In seinem ersten Buch, das ebenfalls sehr lesenswert ist, hat der Autor den Verlust seiner geliebten Frau dokumentiert und verarbeitet. Das aktuelle Buch bildet eine Art Fortsetzung, ohne dass man den Erstling unbedingt gelesen haben müsste: Es zeigt auf, wie Mano endlich aus der tiefen Krise, dem schrecklichen Verlust herausfindet und, wie der Titel ja auch ankündigt, zu einem neuen Leben findet, einem erfüllten, glücklichen.
Der Leser wird mit Spannung und Anteilnahme Manos Weg verfolgen und gleichzeitig Anregungen zur Suche nach dem viel beschworenen "Sinn" finden, ob dies nun eine klassische Pilgerschaft sein mag oder eine ganz persönliche, eigenwillige Lösung.
Ein so anschauliches und analytisches wie emotionales Buch, mehr als ein Ratgeber, mehr als ein Reiseführer: eine Symbiose aus beidem.



Manuel Göpferich:


Manolo Link ist ein Pilger. In seinem Buch "Ein neues Leben auf dem Jakobsweg" beschreibt er seine spirituellen Erlebnisse auf dem berühmten Pilgerweg in Nordspanien. Bei Manolo Link steht der innere Weg im Vordergrund, der letztendlich zu einer universellen Weisheit führt. Diese wird auf dem Jakobsweg bereits gelebt. Manolo Link beschreibt, wie Menschen aus unterschiedlichen Nationen zusammensitzen, zu Brüdern und Schwestern werden - ein Kontrast zur Hektik des Alltags. Ihm selbst schenkte der Jakobsweg ein neues Leben, ohne dass er danach gesucht hätte.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Für jeden, der den Jakobsweg von einer völlig neuen Perspektive kennen lernen möchte, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Für mich ist Manolo Links Buch eines der Pilgerbücher, von denen man sagen kann, der Autor hat den Weg wirklich ernst genommen.